Warum man selten Neugeborene in der Öffentlichkeit sieht.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass man in der Öffentlichkeit selten Familien mit neugeborenen Kindern sieht? Wir haben es einfach mal selber herausgeunden.

 

Montag, der erste Tag der Woche. Da kann man schon mal bis 13.30 Uhr schlafen.

Ausgeschlafen und voll motiviert konnte uns nicht mal der Regen daran hindern, einen kleinen Ausflug zu Ikea zu machen, denn dort gibt es jetzt die Gemüsebällchen im Wrap. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und bepackten unseren Monstertruck von Kinderwagen und reisten gen Süden nach Tempelhof. Die ganze Zugfahrt lang schlief die kleine Prinzessin.

Kaum schafften wir es durch die Drehtür des blau-gelben Möbelhauses, wurde sie wach und wir konnten gleich mal den Wickelraum testen.

Gefühlt haben wir dort eine ganze Stunde mit Stillen und wieder einschlafen verbracht.

Mit dem Neugeborenen im Wickelraum. Wir haben dort eine ganze Stunde mit Stillen und wieder einschlafen verbracht.

Als wieder alles an seinem Platz im Kinderwagen war, ging es auf zum oberen Rundgang. Nach circa der Hälfte wurde die Kleine wieder wach und meckerte, da sie Hunger hatte.
„Nach der Milch ist vor der Milch“ schreibt die Rubbelmama vom Rubbelbatz uns so bewältigten wir den Rest des Hindernisparkours mit einer Bestzeit und verschwanden erneut hinter der Tür mit der Aufschrift „Wickelraum“.

Das Kind gesättigt und schlafend, machten wir uns ans Futtern. Neben dem neuen Wrap, gab es noch für jeden die Couscous-Taler mit Gemüsebällchen.

Dann kippte die Stimmung
Gestärkt ging es dann erneut in den Wickelraum. Das Möwenbaby kam einfach nicht zur Ruhe, wollte immer wieder an die Brust und schrie sowohl im Kinderwagen, als auch aufm Arm. Das ging fast 2 Stunden so, bis ihr in meinen Armen die Augen zu fielen und wir die Chance zur Flucht nutzten.

Bis zur Haustür hatte ich sie aufm Arm, da sie im Kinderwagen immer wieder wach wurde. Wir waren vor diesem Trip so optimistisch, dass wir die Tragehilfe nicht mitnehmen wollten. Das Kind schläft heute bestimmt brav im Kinderwagen.
Pustekuchen.

Verschwitzt, erschöpft, gestresst, müde und mit Muskelkater im Arm und in den Beinen war der Tag für uns vorbei.

Wir waren zu optimistisch und verstehen jetzt, warum man selten so kleine Babys in der Öffentlichkeit sieht. Sie sind einfach unberrechenbar und wieder einmal sind wir der Meinung, dass wir vorerst mit der Kleinen nicht so weit weg von zu Hause reisen werden.

About Florian

Florian, 25 Jahre jung und Vater des Möwenbabys. Zusammen mit der Möwenmama versucht er, den Alltag mit Studium und Kind nicht ins Chaos stürzen zu lassen.

2 comments on “Warum man selten Neugeborene in der Öffentlichkeit sieht.

  1. Die Couscous-Taler mit den den Gemüsebällchen und Tomatensoße sind wirklich lecker und machen auch satt aber der Wrap war nicht so toll. Lag vielleicht auch daran, dass die Bällchen dadrinnen roh und das Hummus ein ticken zu scharf.
    Wenn ihr demnächst mal bei Ikea seit, probiert doch einfach mal selber (:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*