Die Rückkehr des Familienbettes – Wie ich mit der Bettkante kuscheln lernte

Nach nur wenigen Wochen feiern wie ein dickes Comeback: Das Familienbett ist zurück!

Ausgeruht spielt es sich am besten.

Naja, eigentlich hat sich kaum etwas geändert. Das Möwenbaby liegt jetzt, anstatt in ihrem Beistellettchen, 50cm weiter links in unserem Nest. Es sind aber eben genau diese 50cm, die einen großen Unterschied machen.

Nachdem das Möwenbaby in der einen Nacht ihren Kopf ins Kissen gedrückt hatte, beschloss die Möwenmama, dass sie nur noch im Beistellbettchen schlafen soll. Das zogen wir auch circa 2 oder 3 Wochen durch. Doch das war wirklich nicht die beste Lösung für uns. Die Möwe wachte nachts viel öfter auf (oft alle 2 Stunden) und sobald sie sich bewegte, stieß sie mit ihren Armen an die Holzstreben des Bettchens. Das war natürlich eher kontraproduktiv. Außerdem ist es auch ein nicht zu unterschätzender Aufwand für die Möwenmama, wenn sie die kleine Pummelfee ein paar Mal pro Nacht aus dem Beistellchen und wieder zurück hieven muss. Das ist einfach unpraktisch und nervig.
Da diese ständige Unruhe keine erholsamen Nächte mehr zuließ, entschieden wir uns dazu, dass das Möwenbaby wieder bei uns pennen kann. Sie hat ihren eigenen Bereich rechts oben im Bett. Dort sind Kissen, Decken und Kuscheltiere tabu. Zudecken müssen wir sie auch gar nicht, denn zur Zeit wird sie nachts immer gepuckt und ihr Pucksack ist schön warm und kuschelig. Neben dem Baby liegt die Möwenmama. Sie liegt mit ihrem Kissen etwas versetzt auf Bauchhöhe von der Kleinen. Wenn das Baby Hunger bekommt, rutscht sie einfach ein bisschen nach oben oder quetscht sich zwischen Beistellbettchen und dem Baby, um sie zu stillen. Dadurch kann die Kleine also einfach liegen bleiben und wird nicht aus dem Schlaf gerissen. So schläft sie auch gerne mal 5,5h am Stück, wofür gerade die Möwenmama sehr dankbar ist. Ich liege immer links außen. Und dieses „außen“ ist fast wörtlich gemeint. Ich habe von den 1,40m höchstens 15cm für mich und werde auch gerne mal noch weiter Richtung Bettkante geschoben.

Fazit:

Wir schätzen die Vorteile des Familienbettes sehr. Allerdings ist unseres eindeutig nicht breit genug. Damit ich nicht weiterhin zur Hälfte auf dem Umzugskarton neben dem Bett schlafen muss, benötigen wir bald ein breiteres Bett.

About Florian

Florian, 25 Jahre jung und Vater des Möwenbabys. Zusammen mit der Möwenmama versucht er, den Alltag mit Studium und Kind nicht ins Chaos stürzen zu lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*