Nebel, Möwen und unter 100km/h schläft kein Baby ein – Unser Wochenende in Bildern #2

Dieses Wochenende stand im Zeichen der Familie. Wir sind nach Meck-Pomm gefahren, um Geburtstage zu feiern, frische Luft zu schnappen und um das Restaurant eines Freundes zu besuchen.

Freitag

Da ich noch den Luxus der Semesterferien hatte, konnten wir uns schon Freitag auf den Weg zu meinen Eltern machen. Wieder einmal ging es deutlich später als geplant los. Wir besitzen immer noch den Glauben, dass man mit einem Kind irgendwie pünktlich los kommen kann.

Mit 4 Stunden Verspätung ging es dann los zur erst besten Tankstelle, um Eis zu kaufen. Wir haben das tolle Ritual, dass wir immer ein Cola-Wassereis an der Tanke kaufen, wenn wir die lange Strecke vor uns haben. Damit der Verkäufer mich nicht komisch anschaut, habe ich auch noch ein wenig getankt und die Fahrt ging weiter. Die Kleine fand den Zwischenstop nicht so cool und brachte es auch lautstark zur Geltung. Erst auf der Autobahn ab 100km/h wurde sie ruhig und schlief ein.
Nach einem kurzen Einkaufsstop für das Wochenende, erreichten wir dann die Bernsteinstadt, in der ich aufwuchs. Wir holten uns noch Pizza und Bruschetta vom Italiener und gingen dann ins Bett, da der Samstag wieder voll verplant war.

Samstag

Meine Eltern sind gerade dabei das unterste Stockwerk des Hauses zu renovieren und haben sich eines dieser Boxspringbetten gekauft. Wir durften es als erstes ausprobieren und haben natürlich etwas verschlafen. Es schläft sich auch einfach zu gut in diesem Bett!

Gerade noch rechtzeitig schafften wir es ins Auto und steuerten trotz Navi in den Nebel des Grauens nach Greifswald. Auch hier galt wieder: Unter 100km/h wird nicht geschlafen. Ich überlege schon Motorengeräusche diverser Autos aufzunehmen und sie dann als Babyeinschlaf-CD zu verkaufen. Damit werden wir bestimmt reich.

Dort feierten wir die Geburtstage von der Möwenmama und ihrer Mama nach. Das ist dann doch etwas zu privat und deshalb bekommt ihr das tolle Bild von dem Möwenbaby und mir und ein Foto eines Eichhörnches, das wir gesehen haben.

Nachts ging es der Kleinen wieder nicht so knorke. Es muss ein Wachstumsschub gewesen sein. Trotz frischer Windel, vollem Bauch und wackeln auf Papas Arm schrie sie, bis sie irgendwann vor Erschöpfung einschlief.

Sonntag

Die erste Veränderung des Wachstumsschub zeigte sich gleich nach dem Aufstehen. Die Kleine schlief noch und wir konnten das Zimmer verlassen, ohne dass sie wach wurde. Dies war uns dann doch nicht ganz geheuer und wir installierten eine Babyphone-App auf unseren Handys, um zu schauen, wann sie wach wird.

Nach circa einer Stunde wurde Madame wach und wir mussten uns beeilen, da wir zu meinem Opa wollten.

Auf dem Rückweg ging es dann am Hafen lang. Ja, leider keine Ostsee aber trotzdem Möwen, Wasser und der Geruch nach Fisch.

Vor einigen Monaten hat der liebe Josef seinen Traum verwirklicht und mit einigen Gefährten ein eigenes Restaurant eröffnet. Gestern haben wir es dann endlich geschafft, nach Rostock zu fahren und dort sehr lecker zu essen.
Ich verlinke euch HIER einfach mal die Facebookseite damit ihr es findet, wenn ihr mal in der Stadt seid.

Zum Schluss wollte ich euch die zweite Veränderung der Kleinen zeigen. Sie lächelt/lacht jetzt gezielt, wenn man mit ihr redet oder lustige Geräusche macht. Als ich dann aber ein Foto machen wollte, hatte sie keinen Bock mehr, wie ihr hier sehen könnt 😀

Damit ist unser Wochenende auch schon wieder vorbei und wir packen gleich wieder das Auto, um zurück nach Berlin zu fahren.

Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Wochenende!

Ahoi,

euer Florian ⚓

About Florian

Florian, 25 Jahre jung und Vater des Möwenbabys. Zusammen mit der Möwenmama versucht er, den Alltag mit Studium und Kind nicht ins Chaos stürzen zu lassen.

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