Die Chaostheorie – ein Tresor, heiße Schokolade mit Marshmallows und mittendrin ein Baby

Erneut rief mich am Samstag die Lohnarbeit und somit gibt es kein Wochenende in Bildern. Allerdings waren wir heute nicht untätig und das wollte ich für euch mal festhalten.

Heute liebe Leute, geht es um die Chaostheorie. Nein, ich werde jetzt nicht über komplexe Mathematik, Physik oder was weiß ich welchen Bereich der Naturwissenschaften berichten, sondern über einen kleinen schnuckeligen Laden im Prenzlauer Berg.

Angefangen hat diese Geschichte bereits letzten Sonntag, als eine sehr gute Freundin von mir uns fragte, ob wir sie mal bei der Arbeit besuchen wollen.

Gesagt, getan und Kind eingepackt. Das Baby schlief sofort in der Trage ein und mit dem Ersatzkinderwagen (der ist kleiner und wendiger als unser Monstertruck) ging es los zum Bus. Fragt mich nicht, wie und wann, aber als wir an der Bushaltestelle standen, merkte ich, dass ich durch Hundekacke gefahren bin. Geil. Erste Tour mit dem roten Flitzer und dann sowas. Kurz umgeschaut, etwas Rasen gefunden und alles wieder sauber gemacht.

An der Eberswalder Straße mussten wir dann den Aufzug benutzen und ich hätte mich schon wieder aufregen können. Ein Vater mit zwei Kindern und Kinderwagen und vier weitere Erwachsene, die definitiv die Treppe hätten nutzen können, warteten mit uns. Fahrstuhl da, Vater mit den Kindern rein, wir hinterher und selbstverständlich mussten die anderen vier sich auch reinquetschen. Zum Glück bin ich nicht klaustrophobisch.

Marte klappte ihre Augen wieder auf. Perfektes Timing. Wir waren kurz vor unserem Ziel. Rein ins Café und kaum ist die Kleine aus der Trage raus, ging es gleich auf den Arm der Freundin. Mama und Papa suchten sich ein leckeres Stückchen Kuchen aus, während das Baby hinter der Theke eine gute Figur machte.

Wir machte es uns bequem und warteten auf unsere heiße Schokolade und unseren Kuchen. Allein. Die Kleine wurde durch den Laden getragen und bediente die anderen Kunden.

Lecker heiße Schokolade mit Marshmallows. Omnomnom.

 

Links der Tresor und rechts Himbeer-Vanille.

Kaum war unser Kuchen da, wurde Marte unruhig. Svea ging mit ihr raus, da sie fleißig gähnte. Das machte die ganze Sache aber nicht besser. Marte schrie den gesamten P-Berg zusammen. Das war es also nicht, was sie brauchte. Die beiden kamen wieder und Svea lies Marte etwas trinken. Die Milch und Mamas Nähe heiterten die Kleine auf und wir konnten uns unserem Kuchen widmen.
Der Tresor machte seinem Namen alle Ehre und beherbergte einen See aus flüssigem Karamell, der mich niederstreckte.

Marte merkte wohl, dass wir kurz vor einer Überzuckerung standen und wollte nach Hause. Um die Heimfahrt spannender zu gestalten, trug ich sie ganz klassisch auf dem Arm. Mama trottete mit dem Kinderwagen und der Trage hinterher. Auf Papas Arm konnte die Kleine super die U-Bahn und den Bus bestaunen. So sehr, dass sie sofort einschlief, als wir aus den Bus stiegen.

Der Ausflug hat sich für uns alle gelohnt und war weit weniger stressig als so manch andere Unternehmungen in der letzten Zeit. Somit werden wir Marte wohl demnächst noch viel mehr von Berlin zeigen.

About Florian

Florian, 25 Jahre jung und Vater des Möwenbabys. Zusammen mit der Möwenmama versucht er, den Alltag mit Studium und Kind nicht ins Chaos stürzen zu lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*