Das Familienbett – warum wir es vorerst nicht mehr praktizieren werden.

Die Vorstellung ist verlockend. Abends geht die Familie zusammen ins Bett, alle kuscheln sich ein und schlafen ganz ruhig bis sie morgens gemeinsam aufwachen und alle glücklich sind.

So ähnlich sah es bei uns auch bisher aus. Ich habe die Kleine immer auf oder neben mir gelegt, da sie sonst nicht ruhig schläft. So auch vorletzte Nacht. Das Möwenbaby schlief auf meinem Bauch ein und ich reiste keine 5 Minuten später ins Schlummerland. Am Morgen darauf wurde ich durch ein Tippen auf meiner Stirn geweckt. Als ich meine Augen öffnete, sah ich die Möwenmama mit bösem Blick und der Kleinen auf dem Arm. Sie erzählte mir, dass die Kleine neben mir mit dem Gesicht ins Kissen lag. Sie hätte ersticken können. Ich habe es erst nicht realisiert und kann es immer noch nicht so ganz einschätzen, was ich fast angerichtet hätte.

Babys in ihrem Alter haben ihren Körper noch nicht soweit unter Kontrolle, um sich aus solch einer Situation zu befreien oder einfach die Decke wegzunehmen, die auf dem Gesicht liegen könnte. Aus diesem Grunde wird die Kleine jetzt wieder in ihrem eigenem Bett, dem kleinen Beistellbettchen direkt neben uns, schlafen bis wir der Meinung sind, dass so etwas nicht wieder passieren kann.

Ich bin froh, dass nichts passiert ist und so sehr ich die kuscheligen Nächte auch vermissen werde, ist es das einzig Richtige und es wird ja zum Glück nicht immer so sein.

About Florian

Florian, 25 Jahre jung und Vater des Möwenbabys. Zusammen mit der Möwenmama versucht er, den Alltag mit Studium und Kind nicht ins Chaos stürzen zu lassen.

1 comment on “Das Familienbett – warum wir es vorerst nicht mehr praktizieren werden.

  1. Mach dir keine Vorwürfe, die Kleinen sind zäher, als man denkt. Mein Mann hat auch so einen tiefen Schlaf und merkt nix. In der zweiten Nacht im Krankenhaus hat er dem Kleinen ein Kissen aufs Gesicht geworfen – seitdem schläft er nur noch bei mir 😉 aber weiterhin in unserem Bett…

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