8 Dinge die mich ankotzen seitdem das Baby da ist.

Machen wir uns nichts vor, ein Baby zu haben ist nicht immer so wundervoll, wie es klingt. Auch wir haben schon so einiges durch in den ersten 10 Wochen als Eltern.

Hier sind meine Top 8 der Dinge, die mich ankotzen seitdem das Baby da ist:

 

1. Nicht in Ruhe essen können.

Kurz bevor das Möwenbaby auf die Welt kam, sind die Möwenmama und ich zusammengezogen und in der neuen Wohnung war auch endlich Platz für einen Esstisch, an dem wir zusammen Frühstück und Abendbrot essen konnten. Ich hatte dies in der WG, in der ich davor wohnte vermisst und freute mich, dass wir nun in Ruhe zusammen speisen konnten.
Jetzt essen wir abwechselnd auf der Couch. Häufig wird dies aber auch unterbrochen, weil die Kleine plötzlich auch Hunger hat und gestillt werden möchte oder weil irgendetwas anderes passiert, wodurch ich den Teller zur Seite stellen muss. Ein gemeinsames Essen wird es aber hoffentlich bald geben, wenn man die Kleine auch mal zum Spielen ablegen kann.

2. Spontan etwas unternehmen.

Seitdem das Möwenbaby da ist, sind wir so spontan wie ein Haufen Steine. Mal eben zusammen raus gehen? Ne, wir müssen erst warten bis sie das nächste Mal wach ist, was trinkt und gewickelt wurde, damit wir nach 10 Minuten nicht wieder umdrehen müssen.

3. Alleine mit dem Baby weggehen.

Ich würde aber auch gerne mal alleine mit der Kleinen raus, damit die Möwenmama mal etwas Zeit für sich hat. Dies klappt meist auch ganz gut, aber nach maximal einer Stunde sind wir wieder zu Hause, weil die Kleine wach wird und wieder Hunger hat oder ich sie einfach nicht beruhigen kann.

4. Einen Rythmus finden.

Seit 2 Wochen gehe ich wieder zur Uni und dadurch hat sich unser Alltag wieder komplett verändert. Jetzt müssen wir wieder einen Rythmus finden, wann etwas gemacht und vor allem wie, da die Möwenmama jetzt viel mehr Zeit mit der Kleinen alleine verbringen muss.

5. Nicht durchschlafen können.

„Genießt die Nächte!“ hieß es noch während der Schwangerschaft.
Hätten wir mal wirklich machen sollen.
Das wars jetzt mit dem durchschlafen. Vor allem für die Möwenmama. Jetzt wo ich wieder Uni habe, lässt sie mich Nachts des öfteren weiterschlafen.

6. Einen Wickelplatz finden.

Wer kennt es nicht? Ein Pups ertönt aus dem Kinderwagen und es wird wild um sich geschaut. Wo kann ich hier in der Nähe mein Kind wickeln? Zum Glück habe ich die App „Babyplaces“, die mir alle relevanten Orte in der Nähe anzeigt.

7. Vor Fahrstühlen warten.

Vor einigen Wochen fuhren wir mit der U-Bahn zum Alex und mussten mit dem Fahrstuhl hoch an die Erdoberfläche. Vor uns war ein Mädchen mit einem Roller und ein Mann mit einem Aktenkoffer in der Hand. Beide waren definitiv in der Lage die Treppen zu nutzen und somit mussten wir unnötig lange auf den Fahrstuhl – der EINZIGE an dieser Stelle – warten.

8. Etwas in Ruhe erledigen.

Egal ob einer von uns badet, ich koche oder einen Artikel schreibe, Das Möwenbaby schafft es immer wieder, dass wir unsere Tätigkeiten unterbrechen müssen.

Trotz dieser 8 Punkte ist unsere Kleine das Beste, dass mir bisher passiert ist! Ich bin so stolz auf die Möwe und will sie keinen Tag meines Lebens missen müssen!

About Florian

Florian, 25 Jahre jung und Vater des Möwenbabys. Zusammen mit der Möwenmama versucht er, den Alltag mit Studium und Kind nicht ins Chaos stürzen zu lassen.

2 comments on “8 Dinge die mich ankotzen seitdem das Baby da ist.

  1. Ein ehrlicher Beitrag! Unsere Kleine lässt noch ca. 2 Monate auf sich warten, aber ich hab so das Gefühl, dass es uns ähnlich gehen wird. Alles wird sich ändern, und gerade so alltägliche Dinge. Als Familie hat man plötzlich einen neuen Lebensmittelpunkt, auf den man alles ausrichten muss.
    ABER: Ich denke auch, dass die Freude über den Nachwuchs alles andere locker überwiegt. Auch wenn es nicht immer leicht wird. Ich kann leider keine Elternzeit nehmen, so dass meine Frau auch tagsüber viel allein mit dem Kind sein wird, aber da müssen wir alle durch. Mein Trost ist immer, dass es so viele Tausendmillionen Familien gibt, die das auch schon erfolgreich hinter sich gebracht haben.

  2. Ja du wirst staunen, was ein einfaches Lächeln wieder gut machen kann.
    Das mit der Elternzeit ist doof aber ihr schafft das trotzdem! Ich bin mal gespannt, wie es bei euch wird und freue mich schon auf deine Beiträge! (:

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